Erster Spatenstich auf der Spielberger Platte

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Erster Spatenstich für das Radwegenetz auf der Spielberger Platte (von links): Udo Manz, Fachbereichsleitung Wächtersbacher Ordnungsamt, Sigmar Obermann, Mitglied des Ortsbeirats Waldensberg, Christian Hensel Mitglied des Ortsbeirats Leisenwald, Kreisbeigeordneter und Verkehrsdezernent Jannik Marquart, Landtagsabgeordneter Patrick Appel, Jan Volkmann, Stadtverordnetenvorsteher Wächtersbach, Gerhard Werthmann, Ortsvorsteher Wittgenborn, Simon Lach, Lars Grillwitzer und Harald Krügel, Stadtverordnete Wächtersbach, Brachttals Bürgermeister Wolfram Zimmer, Planer Ralf Dehmer, Carsten Spellig, Bauamt Wächtersbach, Lena Sachs, Bauunternehmen Stolz, sowie Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher.

03. April 2025 - Strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen, die weite Landschaft des Vogelsbergs: perfekte Bedingungen, sich auf ein Fahrrad zu schwingen. Ganz gleich, ob es darum geht, zur Arbeit zu fahren, zum Fußballtraining oder einfach eine Runde zu drehen. Auf der Spielberger Platte – zwischen Leisenwald, Waldensberg, Wittgenborn und Spielberg – gewinnt das Radeln durch den Ausbau des Radwegenetzes zukünftig an Attraktivität. Den ersten Spatenstich der Bauarbeiten führte Kreisbeigeordneter und Verkehrsdezernent Jannik Marquart kürzlich gemeinsam mit Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher, Brachttals Bürgermeister Wolfram Zimmer, Patrick Appel, Mitglied des Hessischen Landtags, und weiteren Beteiligten in Waldensberg aus.

Kreisbeigeordneter Jannik Marquart dankte den Ortsbeiräten der betroffenen Gemeinden ausdrücklich für ihr großes Engagement. „Es war gewiss nicht immer einfach, dieses Radverkehrsprojekt auf den Weg zu bringen, denn schließlich wurde hier gemeindeübergreifend geplant. Es freut mich, dass wir nach mehr als zehn Jahren Einsatz auf einem guten Weg sind. Radwege wie jene, die hier enstehen, sind eine sinnvolle Ergänzung zum Autoverkehr und stärken den sanften Tourismus in der Region.“ Der Main-Kinzig-Kreis sei schon lange mit dem Radverkehrsausbau befasst und unterstütze die Kreiskommunen nach Kräften. Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, habe Wächtersbach und Brachttal beraten und geholfen, die Pläne in die Umsetzung zu bringen. Jannik Marquart dankte auch dem Land Hessen für die finanzielle Förderung: „Ohne die Unterstützung des Landes wäre eine solche Maßnahme schlicht nicht möglich.“

Andreas Weiher schloss sich diesen Worten an. Es handele sich um ein bedeutendes Projekt, das in der Tat ohne Förderung nicht hätte umgesetzt werden können. Nun fließe das Geld und damit könne der Ausbau beginnen. Der Wächtersbacher Bürgermeister geht davon aus, dass die Radverbindung die Region bereichern wird und ganz neue Impulse zwischen den Orten gesetzt werden können. Er dankte dem Kreis, dem Land Hessen und den ehrenamtlich Engagierten, die das Projekt über lange Jahre vorbereitet hätten. Wolfram Zimmer wies darauf hin, dass der Radweg über das Lokale hinausweise, weil die Ortschaften an den Hängen des Vogelsbergs nun besser an den Südbahnradweg und den Radweg R3 im Kinzigtal angebunden seien.

Mit einem Betrag in einer Höhe bis zu 1,6 Millionen Euro, beziehungsweise 75 Prozent der Gesamtinvestitionssumme fördert das Land Hessen den Radwegeausbau auf der Spielberger Platte. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Es soll dazu beitragen, die Verkehrsinfrastruktur in Hessen zu verbessern. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf etwa 2,1 Millionen Euro. Der Main-Kinzig-Kreis und die beteiligten Kommunen Wächtersbach und Brachttal teilen sich die jeweils verbleibende Summe zu gleichen Teilen. Landtagsabgeordneter Patrick Appel nannte das Projekt auf der Spielberger Platte nicht nur eine Investition in nachhaltige Mobilität, sondern auch in die Vernetzung der Region, die über Kreisgrenzen hinweg auch nach Büdingen und seinen Stadtteilen weise.