Förderverein Musikzentrum Freigericht im Gespräch mit Landrat Thorsten Stolz
03. März 2026 - Die Pläne für ein Musikzentrum der Gemeinde Freigericht sind in den vergangenen Monaten insgesamt auf positive Resonanz gestoßen. Auch Landrat Thorsten Stolz hält das Projekt für „einen wichtigen Baustein für die kulturelle Infrastruktur in der Region“, wie er im Gespräch mit dem Förderverein jetzt noch einmal bekräftigte. Jennifer Harenburg (Vorsitzende), Chantal Herz (2. Vorsitzende), Burkhard Hufnagel (Schriftführer) und Vorstandsmitglied Alexander Hug waren in das Landratsamt gekommen, um ihre aktuellen Ideen weiter auszuführen.
Das geplante Gebäude soll neben einem Konzertsaal für bis zu 600 Personen auch verschiedene Probenmöglichkeiten für kleinere Gruppen und Chöre umfassen. Wie sie erläuterten, seien entsprechende Räumlichkeiten mit den erforderlichen akustischen Anforderungen im Kreisgebiet sehr gesucht, aber derzeit Mangelware.
„Die Planung, Umsetzung und vor allem die Finanzierung sind eine große Herausforderung“, sagte der Landrat, der vor diesem Hintergrund das Engagement des Fördervereins und der Gemeinde Freigericht ausdrücklich würdigte. Auch der Main-Kinzig-Kreis werde das Projekt anteilig unterstützen, es sei allerdings unabdingbar, dass sich auch das Land Hessen an der Realisierung finanziell beteiligen müsse. „Eine gemeinsame Drittelfinanzierung von Gemeinde, Kreis und Land ist die Grundlage für die Realisierung eines solchen Projektes“, so der Landrat. Auch die Möglichkeit ergänzender Fördermittel über Bund und Europäische Union müsse noch vertieft werden.
Der Landrat formulierte aber auch sehr klar seine Erwartungshaltung: Wenn politische Verantwortungsträger – gleich welcher Couleur – mit wohlklingenden Worten das musikzentrum loben, erwarte ich auch die Bereitstellung entsprechender Finanzmittel der jeweiligen Ebene. Ausschließlich in Richtung Gemeinde und Landkreis zu schielen, ist unseriös und nicht ausreichend.
„Der Main-Kinzig-Kreis ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner der Musik- und Gesangvereine, Chöre und Musikschulen. Dieses Engagement wollen wir fortsetzen und weiterentwickeln. Ein Musikzentrum in Freigericht kann dabei eine herausragende Funktion für unsere Region sein“, betonte er gemeinsam mit der Leitern des Amtes für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte, Dr. Anselma Lanzendörfer.
Im Gespräch mit dem Förderverein bekräftigte er die Bereitschaft, bereits ab dem Jahr 2027 einen ersten Haushaltsansatz für das Musikzentrum im Haushalt des Main-Kinzig-Kreises vorzusehen. Vor diesem Hintergrund habe er den Bürgermeister der Gemeinde Freigericht, Waldemar Gogel, sowie den heimischen Landtagsabgeordneten Max Schad angeschrieben und gebeten, ihrerseits darauf hinzuwirken, dass auch die Gemeinde und das Land Hessen ab 2027 und in den Folgejahren die notwendigen Finanzmittel einplanen.
In diesem Sinne ermutigte Landrat Thorsten Stolz die Vorstandsmitglieder des Fördervereins, Jennifer Harenburg, Chantal Herz, Burkhard Hufnagel und Alexander Hug den eingeschlagenen Weg nun konsequent weiterzugehen. Er sei überzeugt, dass ein künftiges Musikzentrum Freigericht ein kultureller Leuchtturm für Freigericht, für die Region sowie die vielen Musik- und Gesangvereine werden kann. In diesem Sinne sei es erforderlich, sich gemeinsam dafür einzusetzen, um das Projekt auf ein solides und zukunftsfähiges Fundament zu stellen.
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