Zweiter Schreibwettbewerb der AQA für Schüler und Azubis aus dem Main-Kinzig-Kreis geht in die heiße Phase

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Unser Bild zeigt (von links): AQA-Geschäftsführerin Helmtrud Abs, Christine Rädler (Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte des Main-Kinzig-Kreises), Stefanie Dallmann (Museumsleiterin), Nina Vaupotic (lockergrillen.de), Annika Schwiderski (Druck- und Pressehaus Naumann), Margot Dernesch (Märchenerzählerin), Detlev Nyga und Claudia Brunnert (beide Brüder-Grimm-Festspiele), Markus Spahn (Kreissparkasse Gelnhausen).

10. April 2026 - Fast 100 Märchen wurden für den zweiten Schreibwettbewerb, zu dem die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) aufgerufen hatte, eingereicht. Nun wurden aus diesen Einsendungen die 17 besten Geschichten ausgewählt, um daraus dann die Erstplatzierten zu ermitteln. Der Schreibwettbewerb richtete sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Auszubildende im Main-Kinzig-Kreis und in Hanau. Die märchenhaften Erzählungen sollten einen Bezug zur Region haben. Das Alter der Einsenderinnen und Einsender lag zwischen 10 und 23 Jahren.

„Märchen sind nicht nur alte Geschichten – sie spiegeln Werte und gesellschaftliche Fragen wider. Wenn junge Menschen eigene Märchen schreiben, gestalten sie aktiv mit, welche Werte und Vorstellungen in Zukunft wichtig sind“, erläuterte AQA-Geschäftsführerin Helmtrud Abs. Auch in der heutigen Zeit würden Märchen Kinder und Jugendliche dazu anregen, eigene Welten zu erfinden. „In einer Zeit, in der vieles vorgegeben ist, ist das freie, kreative Denken besonders wertvoll. Beim Erfinden von Figuren und Handlungen lernen sie, verschiedene Sichtweisen einzunehmen. Ein eigenes Märchen zu erschaffen, gibt ihnen das Gefühl, dass sie etwas Eigenes schaffen können. Und das stärkt das Selbstbewusstsein“, so Frank G. Klimek aus dem Orgateam.

Die achtköpfige Jury, die bei der Auswahl der Texte alle Märchen vorlas, wählte aus drei Alters-Kategorien – unter 12 Jahre, unter 16-Jährige und Azubis – die jeweils drei Erstplatzierten. Der Ort war bestens geeignet, denn im Brüder-Grimm-Haus in Steinau wuchsen die berühmten Märchensammler Jakob und Wilhelm Grimm auf. In der Jury saßen AQA-Geschäftsführerin Helmtrud Abs, von den Brüder-Grimm-Festspielen die Ensemblemitglieder Detlev Nyga und Claudia Brunnert, die Redakteurin Annika Schwiderski vom Druck- und Pressehaus Naumann, Markus Spahn (Kreissparkasse Gelnhausen), Nina Vaupovic (lockergrillen.de), Christine Rädler (Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte des Main-Kinzig-Kreises), und die Steinauer Märchenerzählerin Margot Dernesch.

Die Leiterin des Brüder-Grimm-Hauses und des Museums Steinau, Stefanie Dallmann, hatte für die Jury das komplette Museum zur Verfügung gestellt, welches viele märchenhafte Anregungen bot. Nach mehr als zwei Stunden standen die jeweils drei Bestplatzierten fest. Am 30. April werden in den Räumen der AQA in Gründau-Rothenbergen die Urkunden und Preise an die Bestplatzierten überreicht – diese Aufgabe übernimmt die Steinauer Märchenkönigin. Die Märchenerzählerin Margot Dernesch wird die drei Siegermärchen vortragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Rabattgutscheine für die Märchenfestspiele in Hanau und die Bestplatzierten erhalten freien Eintritt.

Zur Abschlussveranstaltung sind nicht nur die Prämierten willkommen, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, die am Schreibwettbewerb beteiligten Partner, Familienangehörige und Freunde. Helmtrud Abs bedankte sich bei allen, die bei der Vorbereitung des Schreibwettbewerbs mitgewirkt haben.