Wohnortnahe Beratung rund um das Thema Pflegebedürftigkeit in Bruchköbel

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In Bruchköbel können sich Menschen nun zum Thema Pflege und Pflegedürftigkeit informieren. Möglich wird das durch die neu geschaffene Beratungsstelle in der Nähe des Stadthauses. Unser Bild zeigt (von links): Bürgermeisterin Sylvia Braun, David Dieschburg (stellvertretender Fachamtsbereichsleiter Soziales Stadt Bruchköbel), Claudia Jost (Pflegeberatung), Simone Grecki-Runde (Demenzbeauftragte Main-Kinzig-Kreis) und Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann.

19. Juni 2026 - Die Nachfrage rund um das Thema Pflegebedürftigkeit ist groß, deshalb hat der Main-Kinzig-Kreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchköbel nun eine Beratungsstelle für Pflegebedürftige und deren An- und Zugehörige eröffnet. „Die Lage ist sehr zentral direkt am Stadthaus in Bruchköbel, in unmittelbarer Laufnähe zu den verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten. Das ist gerade für Menschen, die nicht mehr so mobil sind, ein großer Vorteil, denn sie können eine Beratung zum Thema Pflegebedürftigkeit nun rund um ihre Alltagsbesorgungen planen“, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann bei der Besichtigung der fertiggestellten Beratungsstelle im Inneren Ring 1, die direkt gegenüber des Stadthauses zu finden ist.

Er dankte Bürgermeisterin Sylvia Braun für die Bereitschaft der Stadt Bruchköbel, dem Main-Kinzig-Kreis geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. „Wo früher Menschen den Bund fürs Leben schließen konnten, geht es auch heute um das Leben, nämlich um eine Lebensphase, in der Menschen auf Hilfe angewiesen sind, weil sie aufgrund von Erkrankungen oder Alter nicht mehr so mobil sind und auf Unterstützung angewiesen sind. Im Vordergrund steht dabei der einzelne Mensch, und die Frage, wie es gelingen kann, langfristig ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, so Sozialdezernent Hofmann. „Gerne haben wir bei der Einrichtung dieses Angebotes im Westkreis unterstützt, weil der Bedarf auch hier in der Region groß ist. Wir freuen uns darüber, dass es gelungen ist, diesen Pflegestützpunkt so schnell umzusetzen“, erklärte Bürgermeisterin Sylvia Braun. Die Räumlichkeiten werden neben der Pflegeberatung auch von der Bürgerhilfe genutzt, was Synergien schaffe insbesondere im Bereich der Nachbarschaftshilfe. Geplant sind neben den Beratungsstunden auch Vorträge, etwa zum Thema Demenz.

Die Mitarbeiterinnen des Main-Kinzig-Kreises aus dem Amt für soziale Teilhabe beraten unter anderem zu Leistungsansprüchen aus der sozialen Pflegeversicherung und vernetzen zu regionalen Angeboten der Selbsthilfe. Die Beratung ist trägerunabhängig, neutral und kostenfrei. Bei Bedarf finden auch Hausbesuche statt. Zum Angebot gehört ebenso eine Wohnraumberatung, die den Blick auf die Unterstützung der Selbständigkeit zum Beispiel durch bauliche Veränderungen oder den Einsatz von Hilfsmitteln lenkt. Falls der Verbleib in den eigenen Räumlichkeiten nicht möglich ist, finden Betroffene eine Übersicht über freie Pflegeheimplätze auf der Seite des Main-Kinzig-Kreises (www.mkk.de).

Die Beratungsstelle für Pflegebedürftige ist ab sofort an folgenden Tagen geöffnet: donnerstags Sprechstunde nach Terminvergabe von 14 bis 17 Uhr, freitags offene Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr.