Kooperationsvereinbarung stärkt psychiatrische Versorgung in der Region

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Unser Bild zeigt unter anderem Robin Arlt, stellvertretende Leitung des Amts für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises (zweite Reihe, Zweiter von links) und Lisa Hofmann, Psychiatriekoordinatorin des Main-Kinzig-Kreises (erste Reihe, links), mit Vertretern und Vertreterinnen des Gemeindepsychiatrischen Verbunds bei der Erneuerung der Kooperationsvereinbarung.

14. September 2026 - Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) hat seine Zusammenarbeit für die psychiatrische Versorgung in der Region mit einer erneuerten Kooperationsvereinbarung bekräftigt. Die beteiligten Partner arbeiten bereits seit vielen Jahren strukturell zusammen und setzen sich gemeinsam mit den Herausforderungen und Weiterentwicklungen der psychiatrischen Versorgung auseinander.

„Die erneute Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist ein wichtiges Zeichen für die verlässliche und verbindliche Zusammenarbeit aller beteiligten Partner. Psychiatrische Versorgung gelingt insbesondere dann, wenn unterschiedliche Institutionen, Professionen und Betroffenenvertretungen ihre Kompetenzen zusammenbringen und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, betonte Robin Arlt, stellvertretender Leiter des Amtes für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises.

Dem Gemeindepsychiatrischen Verbund gehören der Main-Kinzig-Kreis, die Stadt Hanau, die Träger der Eingliederungshilfe, der überörtliche Sozialhilfeträger, psychiatrische Kliniken sowie Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe an. Gemeinsam verfolgen die Beteiligten das Ziel, die gemeindepsychiatrische Versorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure zu stärken.

Die bisherige Kooperationsvereinbarung stammt aus dem Jahr 2010. Mit der nun unterzeichneten neuen Vereinbarung wird die Zusammenarbeit an die aktuellen fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst. Insbesondere wurden die inzwischen weiterentwickelten Verfahrensweisen der Eingliederungshilfe aufgenommen. Darüber hinaus orientiert sich die Vereinbarung an den aktuellen Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde.

Der Gemeindepsychiatrische Verbund ist bereits seit 2009 Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft. Die Mitgliedschaft ermöglicht es, aktuelle fachliche Entwicklungen und Hinweise auf Bundesebene in die regionale Arbeit einfließen zu lassen. Der GPV entwickelt seine Strukturen und Arbeitsweisen daher kontinuierlich weiter und trägt damit den sich verändernden Anforderungen an eine moderne gemeindepsychiatrische Versorgung Rechnung.

Mit der neuen Vereinbarung wird die Grundlage für die weitere gemeinsame Arbeit gestärkt. Der Gemeindepsychiatrische Verbund wird auch künftig aktuelle Entwicklungen in der psychiatrischen Versorgung aufgreifen, den fachlichen Austausch fördern und an einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Angebote in der Region arbeiten.