Was gehört alles in einen Not-Rucksack?

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Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises informierte zum Thema „Notvorrat richtig anlegen“.

23. Oktober 2026. - Was tun, wenn der Strom länger ausfällt oder die Versorgung unterbrochen wird? Wie viel Wasser und Lebensmittel sollten zu Hause vorrätig sein? Und was gehört in einen Rucksack, wenn eine Wohnung kurzfristig verlassen werden muss? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden des kostenfreien Kurses „Notvorrat richtig anlegen“, den das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises bei den Bildungspartnern Main-Kinzig in Gelnhausen anbot.

Die Veranstaltung war Teil einer Reihe zum Thema Bevölkerungsschutz, die von Lara Schröder und Florian Pfeffer vom Sachgebiet Abwehrender Brandschutz, Zivil- und Katastrophenschutz, organisiert worden war. Im Mittelpunkt standen praktische Hinweise zum Aufbau und zur Lagerung eines sinnvollen Notvorrats. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Lebensmittel und Wassermengen empfehlenswert sind, wie Vorräte regelmäßig überprüft werden sollten und welche individuellen Bedürfnisse dabei zu berücksichtigen sind. Ein weiterer Schwerpunkt war das Notgepäck: Ein griffbereiter Rucksack mit wichtigen Dokumenten, Hygieneartikeln, Wechselkleidung, Verpflegung und Kommunikationsmöglichkeiten kann im Fall einer Evakuierung wertvolle Zeit sparen.

Der interaktive Vortrag stieß auf großes Interesse. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und sich darüber auszutauschen, welche Möglichkeiten sie für eine persönliche Vorsorge haben.

„Gute Krisenvorsorge muss weder kompliziert noch aufwendig sein. Schon mit überschaubaren Maßnahmen kann jeder dazu beitragen, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben und sich und andere zu schützen“, betont Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amtes für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises.

Längere Stromausfälle, Unwetter, Schäden an der Infrastruktur oder Störungen von Lieferketten können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Mit Informationsangeboten wie diesem möchte der Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung dabei unterstützen, sich frühzeitig und eigenverantwortlich auf mögliche Krisensituationen vorzubereiten.

Weitere Informationen zur persönlichen Krisenvorsorge bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de. Mit dem Vorratskalkulator des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat lässt sich zudem der individuelle Lebensmittelvorrat planen. Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Main-Kinzig-Kreises unter www.mkk.de.