Erfahrungsaustausch mit Borkener Kollegen

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Austausch unter Kollegen (von links): Manuel Hack (Leitstelle Main-Kinzig), Dr. Hanjo Grötschel (ÄLRD Borken), Dr. Manuel Wilhelm (ÄLRD Main-Kinzig), Sonja Putz und Timo Jacob-da Rosa (beide Sachgebiet Rettungsdienst des Main-Kinzig-Kreises).

25. März 2025 - Erfahrungsaustausch und voneinander lernen: Das waren die Ziele, die sich das Sachgebiet Rettungsdienst des Main-Kinzig-Kreises unter Leitung von Dr. Manuel Wilhelm für den Besuch im Landkreis Borken und beim dortigen Bereich Gefahrenabwehr gesetzt hat. Beide Landkreise verbindet nicht nur eine ähnliche Gebietsstruktur, Einwohnerzahl und organisatorische Struktur, sondern auch der hohe Anspruch an einen modernen Rettungsdienst. Telenotarztsystem, Voraushelferalarmierung per App, Teilnahme am Reanimationsregister oder Ultraschallgeräte auf den Fahrzeugen sind auch in dem Landkreis in Nordrhein-Westfalen vergleichbar etabliert. „Umso wichtiger war es uns, dass wir uns auch die weiteren Projekte gegenseitig vorstellen“, sagte Dr. Wilhelm, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) im Main-Kinzig-Kreis. Sein Borkener Kollege Dr. Hanjo Grötschel präsentierte beispielsweise die in Borken bereits gestartete Unterstützung der Leitstelle durch Künstliche Intelligenz oder das Schulungskonzept zur Reanimation. Der Main-Kinzig-Kreis seinerseits wird beim geplanten Gegenbesuch in Gelnhausen das Projekt „Hebamme vor Ort“ oder die digitale Anbindung der Einsatzdokumentation an die Kliniken vorstellen.