Rettungsdienst und Integrierte Leitstelle

Zu Beginn der 1990er Jahre gab es im Main-Kinzig-Kreis vier verteilte Leitstellen, in Schlüchtern, Gelnhausen und zwei in Hanau (Rettungsleitstelle und Feuerwehrleitstelle).

Nach der Verabschiedung des "Hessischen Rettungsdienstgesetzes" wurde eine zentrale Leitstelle für den gesamten MKK etabliert. Der Stützpunkt war zunächst Hanau, seit 2004 befindet sich die integrierte Leitstelle (Zusammenschluss von Feuerwehr und Rettungsdienst) in Gelnhausen.

Am 01.06.2004 wurde das Amt für Brand- und Katastrophenschutz mit dem Sachgebiet Rettungsdienst und der Zentralen Leitstelle zum Gefahrenabwehrzentrum Gelnhausen zusammengelegt. Seit dem 01.03.2022 besteht ein gemeinsames Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr. Dieses beinhaltet die folgenden drei Abteilungen:

Rettungsdienst

Der Main-Kinzig-Kreis ist als Rettungsdienstträger für die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zuständig. Dazu gehören Leistungen der Notfallrettung ebenso wie der Krankentransport.Der Kreis stellt die Einsatzfähigkeit aller Rettungsmittel sicher. Er überwacht außerdem die Einhaltung der gesetzlichen und sonstigen Vorgaben durch die beauftragten Hilfsorganisationen.

Die Aufgaben des Rettungsdienstes sind vielfältig. Sie reichen von der täglichen medizinischen Regelversorgung über die Bewältigung von Großschadensereignissen bis hin zur Abwicklung von Katastrophenfällen. Auch bei Pandemien, Epidemien oder vergleichbaren Gefahrenlagen übernimmt der Rettungsdienst unterstützende Aufgaben. Jährlich werden mehr als 100.000 Hilfeleistungen und Notfalleinsätze bearbeitet. Diese Einsätze leisten über 800 Mitarbeitende bei fünf rettungsdienstlichen Leistungserbringern. Dazu gehören das Deutsche Rote Kreuz mit dem Kreisverband Kinzigtal e.V., die Rettungsdienst Main-Kinzig gGmbH des DRK Kreisverband Hanau e.V., der Regionalverband Mittelhessen des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Regionalverband Hanau & Main-Kinzig der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Rettungsdienst Hessen des Malteser Hilfsdienstes. Hinzu kommt notärztliches Personal aus dem Klinikum Hanau, den Main-Kinzig-Kliniken, sowie des DRK Kreisverbands Kinzigtal e.V. und das Telenotarztsystems, das durch die Umlaut Telehealthcare GmbH – Part of Accenture betrieben wird.

Der Rettungsdienstbereich Main-Kinzig zählt zu den fortschrittlichsten Kreisen in Hessen. Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter arbeiten hier mit umfangreichen medizinischen Freigaben. Sie verfügen über moderne Ausstattung und können ihre Kompetenzen verantwortungsvoll zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Bei Bedarf unterstützt ein Telenotarzt. Er kann in Echtzeit auf medizinische Patientendaten zugreifen, Maßnahmen begleiten und besondere Medikamente freigeben.

Medizinisch verantwortlich für diese Freigaben ist der Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD). Er trägt die Verantwortung für ein wirksames medizinisches Qualitätsmanagement im Rettungsdienst und in der Integrierten Leitstelle. Zudem berät und unterstützt er den Rettungsdienstträger in allen medizinischen Fragen. Zu seinen Aufgaben gehören die Sicherstellung der Fortbildungsverpflichtung des ärztlichen und nicht-ärztlichen Personals, die Festlegung einer einheitlichen Ausstattung der Rettungsmittel sowie die Erarbeitung von Empfehlungen und Behandlungsrichtlinien für das rettungsdienstliche Personal.

Der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst obliegt die medizinische Gesamtverantwortung für:

  • die medizinisch relevanten Abläufe in der Zentralen Leitstelle,
  • die Notrufabfrage, Einsatzmitteldisposition und „Telefonreanimation“,
  • die Sicherung und Weiterentwicklung der medizinischen Standards,
  • die Koordination der rettungsdienstlichen Abläufe an den Schnittstellen zu den weiteren Gliedern der Rettungskette (Krankenhäuser, Ärzte, Erst- und Voraushelfer, Sanitätsdienste, Krisenintervention und Notfallseelsorge , Feuerwehr und Polizei, Einsatzleitung Rettungsdienst) sowie zu den umliegenden Rettungsdienstbereichen und der Luftrettung
  • einen qualifizierten Krankentransport

Viermal jährlich findet eine Zentrale Rettungsdienstfortbildung statt, die sich nicht nur an die Einsatzkräfte aller sechs Leistungserbringer richtet, sondern auch allen mit dem Rettungsdienst zusammenarbeitenden Personen offensteht. Derzeit finden Rettungsdienstfortbildungen in einem Hybridformat sowohl in Präsenz als auch virtuell statt.

Auf unserer Lernplattform können verschiedene Kurse online belegt werden.

L2R - learn to rescue

Unter anderem findet sich hier ein RettCast und die Aufzeichnungen der Zentralen Rettungsdienstfortbildung, aber auch aktuelle Fortbildungsthemen und Geräteeinweisungen. Für hauptberuflich im MKK tätiges Rettungsdienstpersonal ist der Zugang kostenlos, externes Fachpersonal kann für einen Kostenbeitrag von 29,99€ im Jahr einen Gästezugang von uns erhalten. Dazu schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an rettungsdienst@mkk.de.

Termine der Zentralen Rettungsdienstfortbildung :

März

  • 18. März 2025 18-20 Uhr
    Johanniter Unfall Hilfe
    Kinzigheimer Weg 130
    63450 Hanau
    Im 1OG
    Anmeldung: rettungsdienst@mkk.de

Juni

  • 17. Juni 2025 17-19 Uhr
    Deutsches Rotes Kreuz
    Rettungsdienst Main-Kinzig gGmbH
    Johann-Carl-Koch-Str. 4
    63452 Hanau
    Anmeldung: rettungsdienst@mkk.de

September

  • 16. September 2025 18-19 Uhr
    Arbeiter-Samariter-Bund
    Schulstraße 9
    63538 Großkrotzenburg
    Anmeldung: rettungsdienst@mkk.de

Dezember

  • 16. Dezember 2025 18-20 Uhr
    Deutsches Rotes Kreuz
    Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V.
    Frankfurter Straße 34
    63571 Gelnhausen

Ein Schwerpunkt des Sachgebiets ist der Aufbau, die Einführung und der Betrieb einer kreisweiten Einheit für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die sich in drei Schwerpunkt gliedert:

  • PSNV-B: Hilfe für Betroffene
  • PSNV-E: Hilfe für Einsatzkräfte
  • PSNV-L: Einsatzleitdienst bei größeren Schadenslagen und Fachberatung für Stäbe / Technische Einsatzleitungen

Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ist ein System psychosozialer Maßnahmen der kurz-, mittel- und langfristigen Unterstützung, Beratung und Therapie im Zusammenhang mit Notfallereignissen und belastenden Einsatzsituationen.

Die Aufgabe der PSNV-B ist dabei die Unterstützung von u.a. Augenzeugen, Hinterbliebenen oder Vermissenden nach potenziell traumatischen Ereignissen oder in akuten Belastungssituationen im Zusammenhang mit Notfallereignissen. Ziel ist es, Orientierung und Stabilität zu geben und die eigene Handlungsfähigkeit wieder zu stärken. Die Mitarbeitenden aus Haupt- und Ehrenamt führen Gespräche, vermitteln weiterführende Hilfen und beziehen bei Bedarf das persönliche Umfeld der Betroffenen ein. Im Main-Kinzig-Kreis ist die Notfallseelsorge aktiv, die sich in der Trägerschaft der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck befindet. Das Team besteht aus rund 100 Pfarrpersonen und ehrenamtlich ausgebildeten Kräften. Davon sind immer drei Kräfte rund um die Uhr über eine Rufbereitschaft im Dienst und über die Integrierte Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises alarmierbar.

Im Jahr 2026 ist der Sonderschutzplan PSNV als Anlage zum Hessischen Katastrophenschutzplan in Kraft getreten. Dieser sieht vor für Katastrophenfälle und große Schadenslagen oder länderübergreifende Einsätze eine sog. „PSNV Staffel“ als Regieeinheit des Katastrophenschutzes einzurichten. Diese besteht aus einer Führungskraft und fünf Einsatzkräften. Neben der fachlichen Ausbildung in Psychosozialer Notfallversorgung im Umfang von 120 Unterrichtseinheiten sind diese Personen zusätzlich in den Grundlagen des Katastrophenschutzes geschult. Anders als in der täglichen Gefahrenabwehr, in der ein bis zwei Einsatzkräfte ausrücken, stehen hier gleich mehrere Einsatzkräfte für eine größere Anzahl von Betroffenen zur Verfügung.

Die PSNV-E hat Ihren Schwerpunkt auf der Einsatzkräftenachsorge, die im Rahmen der kollegialen Hilfe stattfindet. Sie richtet sich an Einsatzkräfte, die belastende Situationen erlebt haben und Unterstützung bei der Einordnung des Geschehens und/oder der Bewältigung benötigen. Dazu werden präventive (Schulungs-)Maßnahmen, kurzfristige kollegiale Beratung sowie strukturierte Einsatznachbereitungen in verschiedenen Stufen angeboten. Die Einsatzkräftenachsorge ist grundsätzlich Aufgabe des Arbeitgebers und unterliegt den Regelungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Da nicht alle Organisationen eigene geschulte Kräfte vorhalten, hat der Main-Kinzig-Kreis einige Angehörige der Hilfsorganisationen und Feuerwehren ausgebildet. Diese stehen den Einsatzkräften bei Bedarf zur Verfügung und können über die Integrierte Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises alarmiert werden.

Die PSNV-L besteht derzeit aus fünf Personen, die rund um die Uhr eine Alarmierbarkeit sicherstellen. Sie stehen den Einsatzleitungen, Führungskräften der Einsatzorganisationen und Stäben zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Bei größeren Einsatz- und Schadenslagen fahren sie zur Einsatzstelle um dort den psychosozialen Bedarf festzustellen und die Einsatzmaßnahmen der PSNV-Kräfte vor Ort zu koordinieren. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Einsatzleitung und PSNV-Einsatzkräften sowie zu weiteren relevanten Akteuren, die je nach örtlicher Lage beteiligt sind (bspw. die Schulpsychologie bei Lagen an Schulen).

  • Für die Leistungserbringer steht die passwortgeschützte Dokumentensoftware BITqms für Versorgungs- und Ausrüstungsstandards, Hygienepläne und Handouts zu ausgewählten Fortbildungen zur Verfügung.
  • Außerdem gibt es Zugang zu einer überregionalen CIRS-Datenbank „critical incident reporting system“, in der bundesweit unerwünschte Einsatzabläufe anonym erfasst werden können.
  • Beschwerden mit Zusammenhang zu Rettungsdiensteinsätzen oder Notrufen können über die E-Mailadresse rdbeschwerdemanagement@mkk.de eingereicht werden.

  Ärztliche Leitung

Dr. Manuel Wilhelm

Leiter Sachgebiet Rettungsdienst, Sanitäts- und Betreuungswesen

Telefon 06051 85 - 55203

Fax 06051 85 - 55520

E-Mail aelrd@mkk.de

aelrd@mkk.de

 Ärztliche Leitung

Prof. Dr. Dirk Maybauer

Telefon 06051 85 - 55204

Fax 06051 85 - 55520

E-Mail aelrd@mkk.de

 Sachbearbeiter Rettungsdienst-Träger u. PSNV

Timo Jacob-da Rosa

Telefon 06051 85 - 55206

Fax 06051 85 - 55520

E-Mail Rettungsdienst@mkk.de

 Sachbearbeiterin Rettungsdienst- Träger / QM

Sonja Putz

Telefon 06051 85 - 55205

Fax 06051 85 - 55520

E-Mail Rettungsdienst@mkk.de

Integrierte Leitstelle

Wenn Sie im Main-Kinzig-Kreis den Notruf 112 wählen, erreichen Sie die Integrierte Leitstelle in Gelnhausen.

Die Notrufnummer 112 gilt europaweit für:

  • Brände
  • medizinische Notfälle
  • Hilfeleistungen

Jährlich gehen mehrere hunderttausend Anrufe ein, darunter zehntausende Notrufe. Im Schnitt klingelt hier alle 70 Sekunden das Telefon.

Was passiert bei einem Notruf?

In wenigen Sekunden entscheidet sich alles:

  • 1. Annahme Ihres Notrufs durch geschultes Fachpersonal.
  • 2. Strukturierte Abfrage der wichtigsten Informationen.
  • 3. Sofortige Alarmierung der passenden Einsatzkräfte.
  • 4. Unterstützung durch telefonische Anleitung (z. B. Erste Hilfe, Telefonreanimation)

Die Leitstelle sorgt dafür, dass die richtige Hilfe schnell am richtigen Ort ist: koordiniert – schnell, zuverlässig und professionell.

Nach Ihrem Anruf übernimmt geschultes Fachpersonal das Gespräch und führt Sie Schritt für Schritt durch die Abfrage.

Dabei gilt:

  • Sie müssen keine festen Regeln oder Abläufe auswendig kennen
  • Die Leitstelle stellt gezielte Fragen, um alle wichtigen Informationen zu erhalten
  • Ihre Angaben helfen, die richtigen Einsatzkräfte in ausreichender Stärke zu alarmieren

Früher waren die sogenannten „5 W-Fragen“ (Wer, Wo, Was, Wie viele, Warten) eine wichtige Orientierung.

Zur Vereinfachung steht heute im Vordergrund: Bleiben Sie ruhig, beantworten Sie die Fragen so gut wie möglich und legen Sie nicht auf, bis die Leitstelle das Gespräch beendet.

  • 1. Notruf 112 wählen
  • 2. Wo ist das Ereignis?
    Wichtig ist zu wissen, wo der genaue Ort ist, z.B. Stadtteil, Straße, Hausnummer und das Stockwerk. Ebenso Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung und Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen.
  • 3. Warten Sie auf Rückfragen!
    Alle weiteren Fragen werden durch das Leitstellenpersonal gestellt. Legen Sie erst auf, wenn das Gespräch durch die Leitstelle beendet wurde. Beantworten Sie einfach alle Fragen und nehmen Sie ggf. Hilfestellungen bzw. unterstützende Anleitungen entgegen. Die Hilfskräfte werden meistens parallel während des Gesprächs schon alarmiert.

Was hilft, wenn ich meinen genauen Standort nicht kenne?

Grundsätzlich werden die Koordinaten mit dem Notruf übertragen. Wenn dies nicht erfolgt oder nicht möglich ist, hilft die App what3words dabei, jeden Ort weltweit auf wenige Meter genau zu bestimmen – einfach mit drei Wörtern. Unsere Leitstellenmitarbeiter können Sie mit Hilfe dieser drei Wörtern dann genau lokalisieren.

So funktioniert die App:

  • Die gesamte Welt ist in 3 x 3 Meter große Quadrate eingeteilt
  • Jedem Quadrat sind drei eindeutige Wörter zugeordnet (z. B. „apfel.baum.haus“)
  • Diese drei Wörter können einfach weitergegeben werden – statt komplizierter Koordinaten

Die Vorteile im Notfall:

  • Exakte Standortangabe auch ohne Adresse
    (z. B. im Wald, auf Wanderwegen oder abgelegenen Orten)
  • Einfache Weitergabe per Telefon
    – auch unter Stress gut verständlich
  • Schnellere Auffindbarkeit
    – für Rettungskräfte durch präzise Positionsdaten
  • Reduziert Rückfragen der Leitstelle – spart im Ernstfall wertvolle Zeit


Download
Die App what3words kann im AppStore / GooglePlayStore heruntergeladen werden.

  • Notrufe entgegennehmen und Einsätze steuern
    für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz
  • Einsatzkräfte alarmieren und koordinieren
    sowie Nachforderungen und Lagemeldungen bearbeiten
  • Alle Einsätze dokumentieren
    für eine lückenlose Nachverfolgung
  • Einsatzleitungen unterstützen
    vor Ort, in der Technischen Einsatzleitung und in Krisenstäben
  • Weitere Hilfeersuchen bearbeiten
    z. B. Hausnotruf, ärztlicher Notdienst oder Störungsmeldungen
  • Brandmeldeanlagen überwachen
    und Alarme weiterverarbeiten
  • Kommunikation sicherstellen
    durch Funk- und Fernmeldeüberwachung

Die Mitarbeitenden der Leitstelle – sogenannte Einsatzbearbeiter (ESB) – sind speziell ausgebildete Fachkräfte und sorgen rund um die Uhr dafür, dass Hilfe schnell und koordiniert ankommt.

Das Team im Überblick

  • Tagsüber sechs und nachts sind drei Einsatzbearbeiter im Dienst
  • Verstärkung bei besonderen Lagen: bei Großschadensereignissen oder hoher Auslastung kann das Personal jederzeit erweitert werden

Ausbildung und Qualifikation

Um in der Leitstelle in Hessen tätig zu sein, sind umfangreiche Qualifikationen erforderlich:

  • Ausbildung im Rettungsdienst (mindestens Rettungssanitäter mit 1 Jahr Berufserfahrung)
  • Führungsausbildung bei der Feuerwehr (Gruppenführer)
  • Spezialisierter Leitstellenlehrgang an der Hessischen Landesfeuerwehrschule

Anforderungen an die Tätigkeit

Die Arbeit in der Leitstelle stellt hohe Anforderungen an die Mitarbeitenden:

  • Schnelles Erfassen komplexer Einsatzlagen
  • Koordination mehrerer Einsätze gleichzeitig
  • Klare Kommunikation – auch in Stresssituationen
  • Hohe Belastbarkeit und Entscheidungsfähigkeit

Technik

Die Leitstelle gehört zu den modernsten in Hessen:

  • Digitale Einsatzleitsysteme
  • Echtzeit-Datenübertragung
  • Vernetzung mit anderen Leitstellen in Hessen und ausfallsichere Infrastruktur
  • Telenotarzt-System

Dadurch kann auch bei hoher Belastung oder Großlagen zuverlässig gearbeitet werden.

Die Notrufnummer 112 ist immer dann richtig, wenn eine akute Notfallsituation vorliegt und sofortige Hilfe benötigt wird.

Typische Beispiele:

  • Lebensbedrohliche Erkrankungen z. B. Herzinfarkt, Atemnot
  • Schwere Unfälle
  • Brände oder Rauchentwicklung
  • Situationen, in denen unmittelbares Eingreifen notwendig ist

Im Zweifel gilt immer: Lieber einmal zu viel die 112 wählen als zu wenig.

Die Leitstelle schätzt die Lage ein und leitet die passenden Maßnahmen ein.

112 oder 116117 – Der Unterschied

  • 112

    - für akute Notfälle, lebensbedrohliche Situationen und Brände
  • 116117

    - für nicht lebensbedrohliche Erkrankungen, wenn außerhalb der Sprechzeiten ärztliche Hilfe benötigt wird

Mit der kostenlosen App hessenWARN erhalten Sie wichtige Warnmeldungen direkt auf Ihr Smartphone – schnell, zuverlässig und standortbezogen.

Was bietet hessenWARN?

  • Warnungen vor Gefahren- und Katastrophenlagen
    z. B. Großbrände, Unwetter oder andere Schadensereignisse
  • Standortbezogene Informationen
    für Ihren aktuellen Aufenthaltsort oder ausgewählte Regionen
  • Meldungen aus verschiedenen Behörden
    gebündelt in einer zentralen App

Hintergrund und Vorteile

  • basiert auf dem bewährten System KATWARN und ersetzt diese App.
  • offizielle Warn- und Informations-App des Landes Hessen
  • bereits seit Jahren im Einsatz bei Polizei, Kreisen und Städten

Ihr Vorteil:

Sie erhalten alle wichtigen Warnungen aus einer Hand und können die App individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Mit hessenWARN bleiben Sie informiert – bevor es kritisch wird.

Weblinks und Downloads

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Main-Kinzig-Kreis

Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr

57.2 Gefahrenabwehr

Frankfurter Str. 34

63571 Gelnhausen

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Vormittags Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Nachmittags Montag bis Mittwoch von 13 bis 15 Uhr.

Donnerstagnachmittags von 13 bis 17.30 Uhr.

Abteilungsleiter

  • Reiner Kaul